Schwenkbiegemaschinen
Maximale Sicherheit für Bediener und Prozess
Schwenkbiegemaschinen sicher und normgerecht betreiben
Schwenkbiegemaschinen sind in der Blechbearbeitung unverzichtbar – gleichzeitig birgt der Biegeprozess erhebliche Risiken für Hände und Finger des Bedieners. Die Systemlösungen von Fiessler Elektronik unterstützen Sie dabei, Schwenkbiegemaschinen normgerecht abzusichern und dennoch wirtschaftlich zu betreiben.
Arbeitsablauf und Gefährdungssituation
Beim Arbeiten mit Schwenkbiegemaschinen:
- legt der Bediener das Werkstück auf den Maschinentisch,
- löst über das Fußpedal die Blechklemmung aus,
- wird das Blech zwischen Ober- und Unterwange fest eingespannt,
- erfolgt der eigentliche Biegevorgang durch die Bewegung des Falters.
Je nach gefahrenem Radius ergeben sich unterschiedliche Biegewinkel.
Gerade in diesen Phasen entsteht ein hohes Gefährdungspotenzial:
- Beim Einschieben des Blechs zwischen Ober- und Unterwange
- Beim Schließen bis zur Klemmstelle
- Beim Führen und Positionieren des Werkstücks mit den Händen
Wenn keine geeignete Schutzeinrichtung vorhanden ist, können Finger oder ganze Hände eingeklemmt und schwer gequetscht werden – trotz eventuell vorhandener Zwischenanschläge. Die Folgen können irreversible Verletzungen mit Langzeitbeeinträchtigungen für den Bediener sein.
Normativer Rahmen: Anforderungen der Maschinenrichtlinie
Die europäische Maschinenrichtlinie 2006/42/EG fordert, dass Maschinen so konstruiert und gebaut werden, dass sie während ihres gesamten Lebenszyklus die Sicherheit und Gesundheit von Personen nicht gefährden.
Kurz gesagt:
Schwenkbiegemaschinen dürfen nur betrieben werden, wenn das Risiko für den Bediener durch geeignete technische Schutzeinrichtungen ausreichend minimiert ist.
Fiessler Elektronik unterstützt Maschinenhersteller und Betreiber dabei, diese Anforderungen mit praxistauglichen und nachrüstbaren Systemlösungen zu erfüllen.
Unsere Lösung: Integrierte Sicherheit für Schwenkbiegemaschinen
Ziel der Fiessler-Systemlösungen ist es, Gefahrenstellen zuverlässig zu überwachen, ohne den Arbeitsablauf unnötig zu behindern. Typische Ansatzpunkte sind:
- Absicherung des Einlegebereichs beim Einschieben und Ausrichten des Blechs
- Überwachung des Klemm- und Biegebereichs während des eigentlichen Biegevorgangs
- Integration der Sicherheitssensorik in die Maschinensteuerung zum sicheren Stoppen oder Verhindern gefährlicher Bewegungen
Dabei kommen – abhängig von Maschine und Anwendung – optische und elektronische Schutzeinrichtungen zum Einsatz, die:
- Fingerschutz und Hand-/Gliedmaßenschutz bieten
- den Materialfluss und die Teilehandhabung weitgehend frei lassen
- und sich an verschiedene Blechformate und Biegeaufgaben anpassen lassen.
So entsteht eine Systemlösung, die Sicherheit, Bedienbarkeit und Produktivität in Einklang bringt.
Vorteile der Fiessler-Systemlösungen an Schwenkbiegemaschinen
- Erhöhte Bedienersicherheit
Reduzierung des Verletzungsrisikos beim Einschieben, Klemmen und Biegen – auch bei manueller Teileführung. - Normgerechte Absicherung
Unterstützung bei der Erfüllung der Anforderungen der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und relevanter Sicherheitsnormen. - Hohe Verfügbarkeit
Elektronische und optische Schutzeinrichtungen arbeiten verschleißarm und sind auf den industriellen Dauerbetrieb ausgelegt. - Erhalt der Produktivität
Schutzeinrichtungen werden so ausgelegt, dass der Arbeitsraum sinnvoll überwacht wird, ohne den Bediener unnötig einzuschränken. - Ideal für Neumaschinen und Nachrüstung
Fiessler-Systeme eignen sich sowohl für die Integration in neue Schwenkbiegemaschinen als auch zur Nachrüstung bestehender Anlagen.
Fiessler Produkte zur Absicherung von Schwenkbiegemaschinen
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Unsere Spezialisten beraten Sie gerne individuell zu Ihrer konkreten Anwendung – vom Konzept bis zur Integration.
